Hegau-Geschichtsverein Programm 1. Halbjahr 2018 als pdf
Unser Themenschwerpunkt: Umbruchzeiten

Montag, 26. Februar 2018, 19:00 Uhr

Vortrag: Der Heilige mit dem Pferdefuß. Sankt Eligius – Goldschmied, Bischof und Volkspatron

Eligius oder auch Eulogius zählte einst zu den populärsten Kirchenheiligen. Der Kultschwerpunkt liegt in Nordfrankreich und Belgien. Auch am Bodensee wurde der ungewöhnliche Heilige sehr verehrt. Die meisten Kulthinweise wie die Eulogiuskapelle in Kalkofen, die Eligiusstatue in Nenzingen oder die Figurengruppe in Hödingen stammen aus dem Barock. Ein eindrucksvolles Beispiel seiner Verehrung ist der Wallfahrtsort Aftholderberg im Linzgau mit dem Eulogi-Ritt und der Pferdesegnung. Der Referent Dr. Fredy Meyer geht u.a. folgenden Fragen nach: Wer war Eligius? Wie hat sich seine Verehrung ausgebreitet? Warum ist er so populär geworden?
Ort: Kulturzentrum Altes Forstamt, Stockach. Kosten: 5 €. (Mitglieder 4 €).
Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte Stockach

keine Anmeldung erforderlich

Mittwoch, 28. Februar 2018, 20:00 Uhr

Vortrag: Paul Thorbecke – Parteistratege, Wahlkampfmanager und Singener Bürgermeister

Paul Thorbecke war von 1909–13 Generalsekretär der Badischen Nationalliberalen und wurde 1912 erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Singen. Der Referent Dr. Michael Kitzing bietet vor allem einen Blick auf die Singener Stadtgeschichte zwischen Kaiserreich und dem Umbruch 1918/19. Es wird die stadtplanerische Konzeption Thorbeckes vorgestellt und sein organisatorisches Talent als Bürgermeister im Ersten Weltkrieg gewürdigt. Damals erfolgte über Singen der Austausch von Zivilinternierten der Kriegsparteien, die zeitweise in der Stadt untergebracht werden mussten. Am Schluss geht der Referent auf die Revolution von 1918/19 ein, die zwar noch von Thorbecke mit vollzogen wurde, jedoch das Ende seiner politischen Karriere einläutete.
Reihe Wissenswert. Ort: Stadthalle Singen. Kosten: 5 € (Mitglieder 4 €).

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Samstag, 3. März 2018, 13:00 Uhr

Burgenführung: Das Rosenegg

Ziele dieser Führung der Burgenforscher Ralf Schrage, Frank und Rudi Martin sind die Wallburg am Ostende des Rosenegger Bergs und die Burgruine mit anschließender Einkehrmöglichkeit in der Burggaststätte. Zuvor wird die einzige noch erhaltene Hohentwiel-Belagerungsschanze auf dem Intenbohl besichtigt. Treffpunkt: Wanderparkplatz beim Schützenhaus am Fuß des Roseneggs. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich.
Kosten: 7 € (Mitglieder 5 €). Bitte anmelden!
Nellenburger Kreis

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Freitag, 9. März 2018, 19:00 Uhr

Ausstellungseröffnung: „In aller Munde“

Martin Häffner erzählt die spannende Geschichte von „Taschenklavier“ und „Quetschkommode“ und führt durch die klingende Wanderausstellung des Deutschen Harmonikamuseums, die im Stadtmuseum Radolfzell gastiert. Veranstalter: Förderverein Museum und Stadtgeschichte Radolfzell mit Unterstützung des Hegau-Geschichtsvereins.
Ort: Stadtmuseum Radolfzell, Seetorstr. 3.

keine Anmeldung erforderlich

Montag, 12. März 2018, 19:00 Uhr

Vortrag: Sind Schwaben auch Alemannen? Zwei Mundarten „ein Volk“?

In einem humorvollen Vortrag beleuchtet Karl Bosch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der alemannischen und schwäbischen Mundarten. Was diese ausmacht, zeigt er anhand von Texten und Gedichten, und zwar von Johann Peter Hebel, dem Pionier der alemannischen Dialektdichtung, vom Singener Mundartdichter Walter Fröhlich (Wafrö) und von Thaddäus Troll. Die Zuhörer lernen die verschiedenen Dialektarten von der Schweiz bis in den Stuttgarter Raum und vom Allgäu bis ins Wiesental auf einem Spaziergang durch die Mundartliteratur kennen.
Ort: Kulturzentrum Altes Forstamt, Stockach. Kosten: 5 € (Mitglieder 4 €).
Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte Stockach

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Mittwoch, 14. März 2018, 20:00 Uhr

Vortrag: Nah am Wasser gebaut – neue archäologische Forschungen in Bodman

In seinem Vortrag berichtet Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald über die jüngsten archäologischen Ausgrabungen am westlichen Ortsrand von Bodman. Dabei konnten seltene Siedlungsspuren nachgewiesen werden, die bis an den Anfang des 5. Jahrtausends v. Chr. zurückreichen und eine wesentlich frühere Besiedlung des Bodenseeufers in Bodman anzeigen, als bislang vermutet. Veranstalter: Förderverein Museum Bodman-Ludwigshafen.
Ort: Seeum, Seestraße 5, Bodman. Keine Kosten.

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Mittwoch, 21. März 2018, 18:00 Uhr

Vortrag: Austausch über den Bodensee im Spätmittelalter

Im Spätmittelalter bis weit in die Neuzeit hinein bestanden enge Beziehungen zwischen den Ländern und Städten um den Bodensee. Der See war als Transportfläche ein Bindeglied. Aus Schwaben bezogen die Eidgenossen Getreide und umgekehrt lieferten die Schweizer Produkte aus der Viehhaltung über den See. In seinem Bildervortrag schildert Prof. Dr. Stefan Sonderegger die vielfältigen Kontakte zwischen der Ostschweiz und Süddeutschland. Der Referent ist Leiter des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde St. Gallen und Dozent für mittelalterliche Geschichte an der Universität Zürich.
Ort: Museum Rosenegg, Bärenstraße 6, Kreuzlingen. Kosten: 5 € / 6 CHF (Mitglieder 4 € / 5 CHF).

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Freitag, 6. April 2018, 16:00 Uhr

Führung: Der römische Gutshof von Engen-Bargen

Armin Höfler führt durch den im Wald bei Engen-Bargen gelegenen Gutshof mit einem beeindruckenden Ruinenhügel. Dabei werden spannende Einblicke in die Erforschungsgeschichte der Villa rustica sowie in die römische Zeit im Hegau im 1.-3. Jh. n. Chr. geboten. Treffpunkt: Engen-Bargen am Sportplatz (südlicher Ortsausgang; Hinweisschild: Römischer Gutshof). In Zusammenarbeit mit Stadt Engen/Schwarzwaldverein Engen. Keine Kosten. Bitte anmelden!

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Mittwoch, 11. April 2018, 19:00 Uhr

Vortrag: Tränen der Götter – Reiche Gräber der Bronzezeit im Hegau

Wegen des großen Interesses wird der Abendvortrag von Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald zu Grabfunden der mittleren Bronzezeit im Hegau wiederholt. Im Mittelpunkt stehen die Gräberfelder von Radolfzell-Güttingen und Hilzingen. Die etwa 3500 Jahre alten Grablegen mit Beigaben aus Gold, Bronze und Bernstein zählen zu den wichtigsten archäologischen Entdeckungen der letzten Jahre im westlichen Bodenseeraum. In Zusammenarbeit mit Stadtmuseum Radolfzell.
Ort: Stadtmuseum Radolfzell, Seetorstraße 3. Kosten: 5 € (Mitglieder 3 €). Bitte anmelden!

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Mittwoch, 18. April 2018, 17:00 Uhr

Führung: „Freiheit, die ich meine.“ – Der Maler Boleslav Kvapil und der Prager Frühling

Das Werk des im Juni 2017 verstorbenen Gottmadinger Malers Boleslav Kvapil nährt sich aus Erfahrungen von Repression und dem Leben in totalitären Regimen. Die Ereignisse des Prager Frühlings vor 50 Jahren zwangen ihn, aus der Tschechoslowakei zu fliehen. Er wurde im Westen zu einem Sprachrohr für die im Totalitarismus Verbliebenen. Ein Lebensthema, das immer wieder in seinen Gemälden, Zeichnungen und Karikaturen Ausdruck findet, ist die Frage, wie innere Freiheit in äußerer Unfreiheit bewahrt und gelebt werden kann. Auf satirische, poetische und malerische Weise befasst sich Kvapil mit allen Spielarten des Allzumenschlichen. Sonderführung mit Sabine Kvapil, die seinen Nachlass inventarisiert hat.
Ort: Museum Rosenegg, Bärenstraße 6, Kreuzlingen. Kosten: 5 € / 6 CHF (Mitglieder 4 € / 5 CHF).

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Mittwoch, 25. April 2018, 20:00 Uhr

Vortrag: Die vergessene Republik

Die Weimarer Republik galt vielen als „ungeliebtes Kind der Kriegsniederlage“ und als „Republik ohne Republikaner“. Der erste demokratische Verfassungsstaat auf deutschem Boden zeichnete sich durch ein entschieden demokratisches Wahlrecht aus, das erstmals Frauen gleichberechtigt mit einschloss. Auch der Ausbau der sozialen Sicherungssysteme wurde angegangen. Der Vortrag konzentriert sich auf die Rolle der Sozialdemokratie. Hierbei geht die Referentin und Singener Stadtarchivarin Britta Panzer der Frage nach, ob die SPD auch in Singen bis zum Ende der bürgerlichen Minderheitsregierungen eine Tolerierungspolitik verfolgte und gegenüber der NSDAP die massive Bekundung der Autorität des demokratischen Verfassungsstaates vertrat.
Reihe Wissenswert. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Singen. Ort: Stadthalle Singen. Kosten: 5 € (Mitglieder 4 €).

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Donnerstag, 26. April 2018, 17:00 Uhr

Führung: Profanierte Kirchen und Klöster in Konstanz

Es gibt heute immer noch viele Kirchen in Konstanz, doch ist das nur ein Bruchteil dessen, was die alte Bischofsstadt ehemals an Gotteshäusern und Klöstern besaß. In der Altstadt sind noch überall die beeindruckenden Spuren der aufgehobenen mittelalterlichen Klöster und der umgenutzten Kirchen sichtbar. Stadtrundgang mit dem Konstanzer Kunsthistoriker Dr. Franz Hofmann.
Treffpunkt: Konstanz-Petershausen, Benediktinerplatz. Kosten: 7 € (Mitglieder 5 €). Bitte anmelden!

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Samstag, 28. April 2018, 07:00 Uhr

Zweitagesfahrt: Straßburg – die europäische Stadt zwischen Deutschland und Frankreich

Die traditionelle Maifahrt mit dem bekannten und beliebten Kulturwissenschaftler Holger Starzmann führt über die ehemalige Reichsstadt Gengenbach nach Straßburg, wo neben einem ausgiebigen Stadtrundgang und natürlich einer Münsterführung ein Besuch der Museen im Palais Rohan und eine Schifffahrt auf der Ill vorgesehen sind. Es besteht vielfach Gelegenheit, das Besondere dieser interessanten Stadt mit ihren vielen idyllischen Winkeln und der dazu kontrastierenden beachtlichen modernen Architektur zu erleben. Leitung: Wolfgang Kramer und Martina Blaschka.
Bitte ausführliches Programm anfordern!

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 20:00 Uhr

Vortrag: Vom Busch zum Dusch-WC. Über die Toilette im Wandel von der Steinzeit bis heute

Der unterhaltsame Vortrag befasst sich mit der Entwicklung der Toilette von den Anfängen in der Altsteinzeit bis heute. Der Archäologe Urs Leuzinger zeigt anhand von Funden und Befunden, wie unsere Vorfahren „ihr Geschäft verrichteten“, welche hygienischen Bedingungen in steinzeitlichen Seeufersiedlungen herrschten oder was es beispielsweise mit den Pissoirs in Paris auf sich hat.
Reihe Wissenswert. Ort: Stadthalle Singen, Kosten: 5 € (Mitglieder 4 €).

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Samstag, 5. Mai 2018, 11:30 Uhr

Busexkursion: Das Deutsche Harmonikamuseum in Trossingen

Über 100 Jahre hinweg wurde von der Firma Hohner alles gesammelt, was für die Branche von Belang war. So entstand die weltweit einzigartige Sammlung von über 25.000 Instrumenten, Werbekatalogen und Dokumenten aller Art. Mit der Wiedereröffnung im
Bau V des Hohner-Areals präsentiert sich seit 2016 ein modernes und wesentlich erweitertes Deutsches Harmonikamuseum am authentischen Ort. Ein Stadtrundgang durch Trossingen schließt sich an. Eine Veranstaltung des Fördervereins Museum und Stadtgeschichte Radolfzell.
Abfahrt: Messeplatz Radolfzell. Kosten: 33 € (Mitglieder Förderverein und Hegau-Geschichtsverein: 30 €). Bitte anmelden bis 29.3. gegen Vorkasse!

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Samstag, 5. Mai 2018, 14:00 Uhr

Informationsnachmittag in Eigeltingen

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Alois Fritschi, der die heutige Gemeinde vorstellt, gibt Wolfgang Kramer einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung von Eigeltingen und seinen Ortsteilen, anschließend werden auf einem Rundgang mit Dr. Hans-Joachim Schuster die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten des Dorfes aufgesucht– eine Gelegenheit, Eigeltingen in Vergangenheit und Gegenwart kennen zu lernen. Leitung: Wolfgang Kramer.
Treffpunkt: Rathaus Eigeltingen. Keine Kosten. Bitte anmelden!

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Samstag, 12. Mai 2018, 14:30 Uhr

Führung: Immendingen – ein Ort mit zwei Schlössern

Der Ortshistoriker Franz Dreyer nimmt die Teilnehmer mit auf einen Spaziergang durch den Ort mit Besuch der ehem. Schlösser der Freiherren Roth von Schreckenstein und von Reischach und mit Informationen zu wichtigen historischen Gebäuden des Dorfes, zur industriellen Entwicklung und zum ehemals bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt Immendingen.
Eine Veranstaltung des Baarvereins.
Treffpunkt: Rathaus Immendingen, Schlossplatz 2.
Keine Kosten!

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Montag, 14. Mai 2018, 19:00 Uhr

Vortrag: „Kuhschweizer“ gegen „Sauschwaben“ - Stockach und der Hegau im Schwaben- oder Schweizerkrieg 1499

Im Januar 1499 eskalierte ein lange schwelender Konflikt zwischen den Habsburgern und der Eidgenossenschaft und weitete sich zu einem Krieg aus, der zwischen Tirol und dem elsässischen Sundgau geführt wurde. Im Schweizerkrieg war der Hegau ein bedeutendes Kampfgebiet mit schweren Verwüstungen. Stockach blieb nach einer mehrtätigen Belagerung davon verschont, eine Tatsache, der bis heute mit dem „Schweizer Feiertag“ gedacht wird. Der Vortrag von Dr. Andre Gutmann setzt sich mit dem Verhältnis der Hegauorte zu den Eidgenossen um 1500 auseinander und führt am Beispiel Stockachs und des Hegau in die militärisch und verbal geführten Auseinandersetzungen zwischen „Kuhschweizern“ und „Sauschwaben“ ein.
Ort: Kulturzentrum Altes Forstamt, Stockach.
Kosten: 5 € (Mitglieder 4 €).
Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte Stockach

keine Anmeldung erforderlich

Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:30 Uhr

Führung: Weiterdingen – eine baukundliche Führung

Das Hegaudorf Weiterdingen verfügt über eine ganze Reihe von Häusern, die noch weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben sind. Es gibt jedoch auch viele Bauten, an denen gelungene und weniger gelungene Modernisierungen vollzogen wurden. Der Bauhistoriker Thomas Schaad geht mit kritischem Blick durch Weiterdingen und bewertet aus fachmännischer Sicht den Baubestand.
Treffpunkt beim ehem. Gasthaus Adler, Welschinger Straße.
Kosten: 7 € (Mitglieder 5 €).
Arbeitskreis Denkmalpflege

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Samstag, 26. Mai 2018, 13:00 Uhr

Burgenführung: Im Ursental

Nordöstlich von Tuttlingen befindet sich das heute abgelegene, aber idyllische Ursental. Hier werden mit den Burgenforschern Ralf Schrage, Frank und Rudi Martin vier ehemalige Burgen erwandert: die Burgruine Kraftstein und die Burgstellen Bräunisburg, Wallenburg und Alt-Rietheim. Wegstrecke ca. 10 km mit zwei steilen Anstiegen. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich!
Treffpunkt: Wanderparkplatz im Ursental, erreichbar über Nendingen, von Tuttlingen her kommend in der Ortsmitte nach links in die Bräunisbergstraße abbiegen, die in die Ursentalstraße übergeht.
Kosten: 8 € (Mitglieder 6 €).
Nellenburger Kreis

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Samstag, 2. Juni 2018, 08:00 Uhr

Busexkursion: Die unbekannte Schwäbische Alb

Fahrt auf die Schwäbische Alb ins Biosphärengebiet nach Münsingen in einer Jahreszeit, in der die Alb am schönsten ist. Am Vormittag ist ein Besuch des Münsinger Stadtmuseums mit Exponaten zur Geschichte Württembergs im ausgehenden Mittelalter und an der Wende zur Neuzeit geplant, am Nachmittag stehen das jüdische Museum in Buttenhausen und die Gedenkstätte für Matthias Erzberger an, der von Rechtsextremisten 1921 in Bad Griesbach ermordet wurde und nach dem in Singen eine wichtige Straße benannt ist.
Leitung: Dr. Michael Kitzing. Kosten: 45 € (Mitglieder 42 €).
Arbeitskreis Hegau

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Freitag, 8. Juni 2018, 14:00 Uhr

Archäologische Wanderung: Durchs Krebsbachtal zur Tudoburg

Die ca. 6 km lange Wanderung mit Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald und Burgenforscher Rudolf Martin führt von der Lochmühle durch das schöne Krebsbachtal. Ziel sind die imposanten Ruinen der Tudoburg bei Honstetten, die vermutlich im 12. Jh. n. Chr. erbaut wurde. Führung: Rudolf Martin. Trittsicherheit notwendig, für Personen mit Gehbehinderung nicht geeignet.
Treffpunkt: Parkplatz Lochmühle, Eigeltingen.
Kosten: 7 € (Mitglieder 5 €).

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Samstag, 9. Juni 2018, 12:00 Uhr

Fahrradtour: Entlang der Aach von Aach bis Singen

Auf dem Fahrrad wird die Landschafts-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte der Aach mit dem Biologen Prof. Dr. Rainer Luick erkundet. Beginn ist am Quelltopf, dessen Wasser die Tuttlinger einst abstellen wollten. Die wirtschaftlich-industrielle Entwicklung des Hegau ist ohne die zahlreichen Wasserkraftanlagen an der Aach nicht denkbar. In Volkertshausen werden die alten Industrieanlagen der Spinnerei besichtigt. Der Fluss wurde seiner ganzen Natürlichkeit beraubt. Wo es planerisch möglich war, wurden in den letzten Jahrzehnten kleine Abschnitte renaturiert, so etwa im Weitenried und im Hausener Aachried.
Empfehlung zur Anreise: Mit dem Zug und Fahrrad nach Engen oder Welschingen und dann eine kurze Radtour nach Aach.
Treffpunkt am Aachtopf, Ende in Singen.
Kosten: 10 € (Mitglieder 8 €).
Arbeitskreis Kulturlandschaft

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Samstag, 30. Juni 2018, 13:30 Uhr

Busexkursion: Stühlingen – Engens „Schwesterstadt“

Mit keiner Stadt hatte die Hegaustadt Engen so lange Beziehungen wie mit dem romantischen Städtchen Stühlingen, das sich selbst als „Freilichtmuseum“ bezeichnet. Seit dem 15. Jh. gehörten beide Städte zur gleichen Herrschaft und unterstanden den Grafen von Lupfen, den Erbmarschällen von Pappenheim und den Fürsten von Fürstenberg. Besucht werden die klassizistische Pfarrkirche in der Unterstadt, das mittelalterliche Städtchen in der Oberstadt mit dem sog. „Judenwinkel“, die altkatholische Kirche, die barocke Klosterkirche Maria Loreto des Kapuziner-Klosters und ggf. das Schloss Hohenlupfen.
Führung: Wolfgang Kramer.
In Zusammenarbeit mit dem Kath. Bildungswerk Oberer Hegau.
Kosten: 22 € (Mitglieder 20 €).

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Freitag, 13. Juli 2018, 16:30 Uhr

Führung: Streifzug durch die historische Kasernenlandschaft der Stadt Konstanz

Die zunehmende Militarisierung im 19. Jh. ging auch an Konstanz nicht vorbei. Auf dem Rundgang mit dem Historiker Patrick Wiesenbacher werden die drei großen Kasernenareale besucht. Das ehemalige Kloster Petershausen wurde 1813 zum Militärspital und 1850 in eine Kaserne umgebaut, 1874 erweitert und modernisiert und bis 1977 als Kaserne genutzt. Etwas nördlicher davon befindet sich die Jägerkaserne. Ihr Ursprung lag im Wettrüsten der Großmächte vor dem Ersten Weltkrieg. Die „Verdienste“ des in Konstanz stationierten 6. Badischen Infanterieregimentes Nr. 114 sollten später zum Namensgeber der letzten Station werden: der Chérisy-Kaserne, die in den 1930er Jahren im Rahmen der nationalsozialistischen Aufrüstung gebaut wurde. Sie bietet heute Wohnraum für bunte und studentische Lebensweisen. Fußweg ca. 3 km.
Treffpunkt: Eingang Archäologisches Landesmuseum, Benediktinerplatz 5.
Kosten: 7 € (Mitglieder 5 €).

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Montag, 16. Juli 2018, 19:00 Uhr

Vortrag: Weltkrieg, Revolution und Neubeginn – Stockach vor 100 Jahren

Nach vier Jahren Krieg, nach vielen Toten, nach Hungerwinter und Lebensmittelrationierung war 1918 die Hoffnung der Stockacher auf einen baldigen Frieden groß. Der Vortrag von Museumsleiter und Stadtarchivar Johannes Waldschütz beleuchtet die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs und schildert dann die Neuorientierung. Im November 1918 gab auch in Stockach revolutionäre Auswirkungen: Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte bildeten sich, die über die künftige Neuorganisation von Stadt und Land berieten. 1919 kam es in Stockach zu Arbeiterunruhen. Der Referent präsentiert zahlreiche bisher nicht bekannte Fotos aus den Schützengräben, Zeitungsberichte, Archivalien und Fundstücke.
Ort: Kulturzentrum Altes Forstamt, Stockach.
Kosten: 5 € (Mitglieder 4 €).
Arbeitskreis Landeskunde/Landesgeschichte Stockach

keine Anmeldung erforderlich

Samstag, 21. Juli 2018, 07:30 Uhr

Busexkursion: Welterbe Eiszeitkunst und Höhlen der Schwäbischen Alb

Die Fahrt führt zu den erst vor kurzem zum UNESCO-Welterbe ernannten Eiszeithöhlen ins Achtal bei Blaubeuren bei Ulm. Im urgeschichtlichen Museum werden die ältesten Kleinkunstwerke der Welt besichtigt. Zudem steht der Besuch der altsteinzeitlichen Höhle „Hohle Fels“, dem Fundort der berühmten 40.000 Jahre alten Venusfigur, die ebenfalls im Museum bewundert werden kann, auf dem Programm. Und natürlich darf auch der Blautopf nicht fehlen.
Leitung: Dr. Jürgen Hald.
Kosten: 45 € (Mitglieder 40 €).

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